Sicher bezahlen im Internet

Immer mehr Menschen nutzen das Internet zum Einkaufen. Online-Shopping ist so beliebt wie nie zuvor und macht vor keiner Generation halt. Unabhängig von Zeit und Ort wird es immer beliebter, abends zu Hause vom Sofa aus die Shoppingtour durch das World Wide Web zu starten. Laut Statista gehörte die USA bereits 2017 mit 275 Millionen Internetnutzern zu einem der größten Internetmärkte der Welt. Von diesen 275 Millionen Usern kaufen 75 Prozent regelmäßig online ein.

Dabei bewegen sich viele Menschen oftmals recht sorglos durch die Online Landschaft.

Welche Methoden sind sicher?

Im Grunde genommen gilt, wer im Internet unterwegs ist, sollte dies mit der angebrachten Vorsicht tun. Egal ob es darum geht, Blumen an einen lieben Menschen zu senden, nach einem passenden Geburtstagsgeschenk zu suchen, in den sozialen Netzwerken unterwegs zu sein oder bei Roshtein Casino Twitch dem Online Spiel zu frönen. Überall dort, wo es irgendwann notwendig ist, Waren und Dienstleistungen zu bezahlen, gilt besondere Vorsicht.

Die sichersten Zahlmethoden im Internet sind das Zahlen auf Rechnung und der Bankeinzug. Natürlich hat man als Kunde beim Online Shopping kein Recht auf eine bestimmte Zahlmethode zu bestehen. Doch man kann sich seine bevorzugten Online-Shops mit der passenden Zahlmethode heraussuchen und zusätzlich auf einige Dinge bei der Datenübertragung achten. Auch wenn es in den USA äußerst beliebt ist, mit Kreditkarte zu zahlen, ist das im Internet nicht immer die beste Variante.

Zahlen auf Rechnung

Das Zahlen per Rechnung ist die sicherste Methode überhaupt. Man zahlt seine Rechnung erst, nachdem man die Ware erhalten und geprüft hat. Das Risiko liegt hier komplett auf der Seite des Onlinehändlers.

Zahlung per Bankeinzug

Einfach und kundenfreundlich gestaltet sich die Zahlung per Lastschrift. Nach dem Bestellen der Waren wird der Rechnungsbetrag durch den Onlinehändler vom eigenen Konto abgebucht. Allerdings muss man dafür dem jeweiligen Online-Shop seine Bankdaten übermitteln.

Tipp: Sollte bei der Datenabfrage die Angabe einer TAN oder PIN notwendig sein, sollte man den Vorgang abbrechen und in diesem Online-Shop nicht einkaufen. Hier besteht die Gefahr eines Betrugs.

Hier ist man als Kunde recht gut abgesichert. Kommt die Ware nicht zu Hause an, hat man die Möglichkeit, das Geld ohne Angaben von Gründen innerhalb von 8 Wochen einfach über seine Bank zurückzubuchen (neues SEPA-Lastschrift-Verfahren). Bei einer nicht berechtigten Abbuchung hat man als Kunde das Recht, sogar eine Rückbuchung bis zu 1 Monaten nach der Abbuchung vorzunehmen.

Zahlung über Bezahlsysteme

Hinter dem Begriff Bezahlsysteme verstecken sich Dienstleister wie PayPal oder Sofortüberweisung, die als unbeteiligte Partei zwischen dem Onlinehändler und dem Kunden fungieren. Kauft man in einem Online-Shop ein und wählt die Bezahloption PayPal, wird man automatisch zu seinem PayPal-Konto weitergeleitet und kann mit diesem bequem bezahlen. Hier werden keine sensiblen Daten an den Onlinehändler übertragen. Außerdem hat man mithilfe von PayPal die Möglichkeit, bei Problemen mit der Ware oder gar einer nicht gelieferten Bestellung sein Geld zurückzubekommen.

Datenübertragung nur mit verschlüsselten Verbindungen

Egal für welche Art der Bezahlung man sich entscheidet – wobei man von Zahlarten wie Vorkasse und Nachnahme unbedingt absehen sollte –, sollte jede Übertragung von persönlichen Daten ausschließlich innerhalb einer sicheren SSL-verschlüsselten Verbindung stattfinden.

Anhand folgender Zeichen erkennt man, dass eine Seite über eine derartige Verbindung Daten überträgt:

  • Adresszeile im Browser muss immer das „https“ beinhalten. Steht in der Browserzeile nur „http“ ist die Datenübertragung nicht sicher und auch der Datenempfänger – also man selbst – ist nicht sicher und somit für Hacker angreifbar.
  • Zusätzlich gibt es im Internet-Browser das Schloss-Symbol ganz am Anfang der Adresszeile im Browser, welches auf eine verschlüsselte und damit sichere Internetverbindung hinweist.

Tipp: Klickt man das Schloss-Symbol in der Adresszeile des Browsers an, bekommt man Details zu dieser Verbindung und dem jeweiligen Zertifikat angezeigt. Sogar über die verwendeten Cookies wird man informiert.

Was ist ein Zertifikat für die sichere Datenübertragung?

Diese speziellen Zertifikate werden von dafür zugelassenen Stellen ausgegeben. Damit der Internet-Browser beim Anwählen einer Internetseite deren Zertifikat erkennen kann, sind die sogenannten „Root-Zertifikate“ im Browser hinterlegt. Somit prüft der Browser jede angewählte Verbindung und warnt, wenn diese nicht über ein entsprechendes Sicherheitszertifikat verfügt.